Dienstag, Juli 08, 2014

Medikationskarte Test von Test Now Juli 2014



Allein bei gesetzlich versicherten Patienten kommt es der AOK zufolge jährlich zu über 800.000 schwerwiegenden Wechselwirkungen von Medikamenten, in 20.000 Fällen enden diese sogar tödlich.
Oft bedeuten gefährliche Wechselwirkungen langwierige Krankenhausaufenthalte für den Patienten und weniger Pflegezeit durch Sie.
Wie steht es mit unseren Patienten?
Können wir garantieren, dass unsere Patienten von Wechselwirkungen verschont bleiben?

An dieser Stelle kommt die neue Medikationskarte ins Spiel.
Die Medikationskarte ist der „elektronische Zettel“ im Scheckkartenformat, auf dem der Nutzer alle wichtigen Angaben zu seinen Medikamenten, Allergien Unverträglichkeiten und Vorerkrankungen hinterlegen kann.
Gesichert durch Kartennummer und Sicherheitscode bleibt der Patient der Herr seiner Daten. Ausschließlich von Ihm autorisierte Personen erhalten ebenfalls Zugang.
Damit erhalten Ihre Patienten erstmals einen geschützten Ort, an dem all diese sensiblen Daten sicher hinterlegt werden können.
Ihr Patient erstellt so seinen persönlichen, vollständigen Medikationsplan.
Sie als Pflegedienst können auf diesen Medikationsplan über Ihren Ordermed-Zugang jederzeit zugreifen und dort in Vertretung für den Patienten verändern und pflegen.
Die neue Funktion der Medikationsplanbearbeitung steht Ihnen jederzeit in Ihrem Ordermed-Account unter „Stammdaten“ >> „Medikationsplan bearbeiten“ zur Verfügung.
Gleichzeitig hat auch Ihre Ordermed-Apotheke Einblick in die von Ihnen gepflegten Medikationspläne.
Jedes Mal, wenn in einem Medikationsplan ein neues Medikament hinzugefügt wird, wird der Apotheker automatisch informiert, und kann so einen neuen Medikationscheck durchführen. Dadurch werden Gefahren für den Patienten sofort erkannt und vermieden.

Zum ersten Mal gibt es mit der Medikationskarte ein Kommunika­tions­system, welches Sie als Pflege­dienst mit ihrem Patienten und dem Apotheker so vernetzt, dass Wechsel­wirkungen in der Medikation vollständig ausgeschlossen werden können!
Zusätzlich haben Ihre Patienten mit der Medikationskarte ihren persönlichen Gesundheitspass jederzeit dabei.
Im Notfall wird dadurch wertvolle Zeit gespart, da Rettungssanitäter, Ärzte und Krankenhausmitarbeiter jederzeit Zugriff auf die aktuellen Gesundheitsdaten des Patienten haben.

Hier gibt es ein paar Infos zu der Medikationskarte

Mein Fazit folgt:
Ich bin häufig bei Ärzten Zahnarzt, Rheumatologen, Hausarzt ect. Ich muss einige Medikamente einnehmen, wo ich selber manches mal keinen Durchblick mehr habe. Eine Tablette muss ich auf nüchternen Magen, die andere beim essen, dann wieder andere, die nicht zusammen eingenommen werden dürfen, da verliert man schon mal den Überblick. Jetzt mit der neuen Karte, wo alles drauf gespeichert wird, samt Wechselwirkung ect., wird dieses vielleicht ja einfacher. Werde mich jetzt damit beschäftigen wie das alles funktioniert mit der Karte und dann berichten was ich in Erfahrung gebracht habe.
Puuhh, ich habe schon einiges ausgefüllt, meine Krankheiten, Medikamente, Ärzte und meine Stamm Apotheke. Nach meinen Eingaben bin ich auf senden gegangen. Meine Daten wurden zu meiner Apotheke gesendet. Am nächsten Morgen bekam ich einen Anruf von der Apotheke. Die Mitarbeiterin war ganz verwirrt und wusste erst mal nicht, was das auf sich hat, mit der Medikationskarte. Ich habe ihr das erklärt und sie meinte, dass sie an diesem Programm noch nicht teilnehmen. Heute bin ich dann mal rein, zu meiner Apotheke und habe mit der Chefin persönlich gesprochen. Sie hat mir erklärt das ich ja schon bei ihnen im Computer gespeichert bin und alle meine Medikamente mit Wechselwirkungen ect. abgeglichen werden und ich darauf hingewiesen werde wenn da irgendwas nicht zusammen passt. Sie sagte mir auch, dass es mit den Krankenkassenkarten ja mal im Gespräch war, wo alle Daten, Röntgenbilder ect. drauf gespeichert werden sollten, es aber gescheitert war wegen dem ganzen Datenschutz. 
Also das Prinzip der Karte finde ich schon ganz gut, wenn sich das mal durch setzt. Für den Notfall, wo ja jeder hofft das er nie eintrifft, haben die Ärzte gleich alle Daten parat, wo sie einsehen können welche Medikamente man einnimmt. Hier auf der Seite gibt es noch einige Informationen. 
Was ich aber noch erwähnen muss, die Karte soll 20 € im Jahr kosten. Ich frag mich: Wofür 20 €
Ich setzte mich am PC gebe meine Daten ein, oder reiche sie beim Doc vor, der die Karte wahrscheinlich durch ein Lesegerät schiebt und meine Daten automatisch übertragen werden.